Im Zweifel für die Freiheit

Warum ich für die FDP kandidiere

Warum ausgerechnet FDP? Diese Frage wird mir häufig gestellt. Manchmal aus ehrlichem Interesse, manchmal mit Skepsis, gelegentlich auch mit Ablehnung. Meine Antwort ist einfach: Weil ich an die Menschen glaube.

Mein Blick auf Politik

Seit fast 30 Jahren bin ich Rechtsanwalt und seit über 20 Jahren Mitglied der FDP. In dieser Zeit habe ich viele Menschen mit sehr unterschiedlichen Lebenswegen kennengelernt – mit ihren Ideen, Sorgen und Hoffnungen.

In meiner beruflichen und ehrenamtlichen Arbeit erlebe ich, was passiert, wenn Menschen zu wenig zugetraut und über ihre Köpfe hinweg entschieden wird: Es entsteht Frust, Misstrauen und das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden.

Die meisten Menschen wollen Verantwortung übernehmen. Sie wollen arbeiten, sich etwas aufbauen und ihr Leben selbst gestalten.

Dafür brauchen sie Freiraum – nicht Bevormundung. Sie brauchen einen Staat, der ihnen etwas zutraut. Vertrauen entsteht nicht durch Kontrolle, sondern durch Zutrauen.

Liberalismus ist für mich keine Theorie

Für mich ist Liberalismus keine Theorie, sondern eine Grundeinstellung zum Verhältnis zwischen Individuum und Staat. Der Staat ist wichtig für ein geordnetes Zusammenleben – aber er ist selten klüger als die Menschen, für die er da ist. Gute Lösungen entstehen dort, wo Menschen miteinander diskutieren und Kompromisse finden.

Im Mittelpunkt muss der Einzelne stehen: nicht als Teil einer Statistik, sondern als eigenverantwortliche Persönlichkeit.

Mein Antrieb

Ich möchte nicht zusehen, wie Misstrauen und Polarisierung in unserer Gesellschaft zunehmen. Mir ist wichtig, zuzuhören statt auszugrenzen, zu verbinden statt zu trennen und sachlich um die besten Lösungen zu streiten – klar in der Sache, respektvoll im Ton.

Mein Anspruch ist eine Politik, die sagt: Du kannst etwas. Du darfst etwas. Und wir trauen dir das auch zu.

Warum die FDP?

Freiheit geht selten durch große Umbrüche verloren, sondern oft in kleinen Schritten: durch Verbote, Überwachung und unnötige Vorschriften.

Ebenso durch einen Staat, der immer mehr verspricht zu regeln und zu versorgen – und dabei Entscheidungen an sich zieht, die besser bei den Menschen selbst liegen.

Umso wichtiger ist eine politische Kraft, die übermäßige Eingriffe begrenzt und Freiheit verteidigt. Für mich sind das die Freien Demokraten.

Ich kandidiere

Ich kandidiere nicht, weil es einfach ist.
Nicht, weil es sich für mich lohnt.
Sondern weil ich überzeugt bin, dass eine liberale Stimme heute mehr denn je gebraucht wird.

Für Freiheit. Für Eigenverantwortung. Für den Mut, optimistisch nach vorn zu denken.

Dafür möchte ich mit ganzer Kraft arbeiten.